Nieselied
Zersch Urwald, drinn Bäre u Hirsche u Reh
U Wildsöi u Wölf u Fische im See
U Vögel am Himmel über Schluchte u Flüe
U när chöme d'Mönsche u die rode, hei Chüe
U Geisse u Schaf uf de Matte u Söi
U Chorn uf em Fäld u ir Schüür inne Höi
U sie jage u wärchle u sie fische u sie gseh
Der Niese, der Niese, der Niese, all Tag dert änet am See
U d Mönsche hei d Sunne, der Mond u hei ds Füür
Hei weni u nüt u glych chöme füre
Boue Hüser u Brünne, un e Mühli, e Brügg
U gö für d Herre i Chrieg, u chöme nümm zrügg
U im Herbscht git es Öpfu, im Winter schneits der Schnee
Im Früehlig git's Ching u im Summer wachst der Chlee
U i de Räbe wachse Trübu, us de Trübu git's Wy
U der Niese, der Niese, der Niese steit breit vis-à-vis
De Verderber i de Räbe u d Süch i de Ställ
S Chorn alls verhaglet u der Müller ke Mähl
U der Beck he kes Brot u d Büüch alli läär
U der Winter so chalt u ds Läbe so schwäär
U d Mähre geit lahm u der Hung schlycht um ds Huus
U der Vatter gseht schlächt, d Zäng gheien ihm uus
U d Mueter todchrank u der Dokter so wyt
U alls isch vehänkt, ou der Niese, der Niese gsehsch nid
Zwüsche Himmu u See u Blueme u Grat
Läbt me z Schwande u z Reust u im Meiersmaad
U läbt z Tschingel u z Aeschle u läbt z Ringoldswil
U läbt z Wiler u im Endorf u z Sigriswil
U me holzet im Wald u me mischtet em Veh
Me macht Chäs u macht Anke u fischet im See
U läbt z Merlige, z Gunte am See, obedra
U me läbt mit em Niese u läbt mit em Niese dert änedra
Wald, Felse, Bäch, Matte, elf Dörfer, e Gmein
U me jodlet, trumpetet u schiesst im Verein
U me het d Chilche im Dorf u d Beiz näbedra
U me het alles gärn so, wie mers gäng scho het gha
U me schaffet u bättet u jutzet u geit z Alp
U het all Jahr es Ching u all zwöi es Chalb
U me nimmts, wie nes chunnt, me muess alles la ga
Jede geit, jede chunnt, u der Niese, der Niese, der Niese blybt da
U der Friedhof, der Chilchsturm u d Glogge u d Uhr
Der Herrgott u der Pfarrer, u beid e chly stuur
U bim Pfarrer im Pfarrhus im Salon no Liecht
Der Herr Pfarrer, dä schrybt Lieder u schöni Gedicht
Und är schrybt, was ihm schwär am Härze lyt
Und är singt: "Ach, wie flieht die schöni Zyt
Franzos, gang hei u la t Blüemli my
U löt der Niese, der Niese, de gnädige Herre vo Bärn la sy"
U der eint treit e Huet, studiert u git Schuel
Der anger treit e Rucksack, am Füdle e Stuehl
Und de Herr blibt e Herr un e Chnächt blybt e Chnächt
U die einte hei meh u die angere kes Rächt
U die einte hei Chüe u die angere Flöh
U die einte blybe hie u die angere, die gö
U sie gö wyt über ds Meer u ds Härz tuet ne weh
We sie der Niese, der Niese, der Niese, der Niese z'letschte Mol gseh
U längschte verteilt isch d'Allmänd, alls privat
U mänge bitz Land chouft e Herr us der Stadt
U mängisch am Wuchenänd, da schlaft er ou hie
I sym Chalet, gnau dert, wo ne Schüür mal isch gsy
U d Lüt vo der Stadt gö uf ds Land, trybe Sport
U ds Dorf isch jetz e Frömdekurort
U der Zins uf der Bank u der Skilift louft
U bim Niese, bim Niese, wird glachet u ds Loch wird verchouft
U d Ching foode Popcorn u d Outo gä Gas
U stinke am See na im Stou uf der Strass
U d Lüt lose Radio u sie näme es Bad
U mänge Buur fingt e Büez i der Stadt
U me mäjt mit em Mäjer u me schuflet pär Trax
U me redt mitenang pär PC u Fax
U me läbt vorem Bildschirm, me isch total im Bild
Im Bild vore Wält, wo der Niese, der Niese fasch gar nüt meh gilt
U d Mönsche verschwinde, so wie sie sy cho
U der Wald nimmt sech zrügg, was ihm d Mönsche hei gno
U d Bäre u d Hirsche, die chöme ufzmal
Über d Sichle gäg ds Grön, gö dür ds Justistal
U d Wölf hüle wieder ir Gunteschlucht
U d Wildsöi, die grunze bi Vollmond ir Bucht
U s het Vögel am Himel u Fische im See
U d Tier wüsse viel u der Niese, der Niese weiss meh
U Wildsöi u Wölf u Fische im See
U Vögel am Himmel über Schluchte u Flüe
U när chöme d'Mönsche u die rode, hei Chüe
U Geisse u Schaf uf de Matte u Söi
U Chorn uf em Fäld u ir Schüür inne Höi
U sie jage u wärchle u sie fische u sie gseh
Der Niese, der Niese, der Niese, all Tag dert änet am See
U d Mönsche hei d Sunne, der Mond u hei ds Füür
Hei weni u nüt u glych chöme füre
Boue Hüser u Brünne, un e Mühli, e Brügg
U gö für d Herre i Chrieg, u chöme nümm zrügg
U im Herbscht git es Öpfu, im Winter schneits der Schnee
Im Früehlig git's Ching u im Summer wachst der Chlee
U i de Räbe wachse Trübu, us de Trübu git's Wy
U der Niese, der Niese, der Niese steit breit vis-à-vis
De Verderber i de Räbe u d Süch i de Ställ
S Chorn alls verhaglet u der Müller ke Mähl
U der Beck he kes Brot u d Büüch alli läär
U der Winter so chalt u ds Läbe so schwäär
U d Mähre geit lahm u der Hung schlycht um ds Huus
U der Vatter gseht schlächt, d Zäng gheien ihm uus
U d Mueter todchrank u der Dokter so wyt
U alls isch vehänkt, ou der Niese, der Niese gsehsch nid
Zwüsche Himmu u See u Blueme u Grat
Läbt me z Schwande u z Reust u im Meiersmaad
U läbt z Tschingel u z Aeschle u läbt z Ringoldswil
U läbt z Wiler u im Endorf u z Sigriswil
U me holzet im Wald u me mischtet em Veh
Me macht Chäs u macht Anke u fischet im See
U läbt z Merlige, z Gunte am See, obedra
U me läbt mit em Niese u läbt mit em Niese dert änedra
Wald, Felse, Bäch, Matte, elf Dörfer, e Gmein
U me jodlet, trumpetet u schiesst im Verein
U me het d Chilche im Dorf u d Beiz näbedra
U me het alles gärn so, wie mers gäng scho het gha
U me schaffet u bättet u jutzet u geit z Alp
U het all Jahr es Ching u all zwöi es Chalb
U me nimmts, wie nes chunnt, me muess alles la ga
Jede geit, jede chunnt, u der Niese, der Niese, der Niese blybt da
U der Friedhof, der Chilchsturm u d Glogge u d Uhr
Der Herrgott u der Pfarrer, u beid e chly stuur
U bim Pfarrer im Pfarrhus im Salon no Liecht
Der Herr Pfarrer, dä schrybt Lieder u schöni Gedicht
Und är schrybt, was ihm schwär am Härze lyt
Und är singt: "Ach, wie flieht die schöni Zyt
Franzos, gang hei u la t Blüemli my
U löt der Niese, der Niese, de gnädige Herre vo Bärn la sy"
U der eint treit e Huet, studiert u git Schuel
Der anger treit e Rucksack, am Füdle e Stuehl
Und de Herr blibt e Herr un e Chnächt blybt e Chnächt
U die einte hei meh u die angere kes Rächt
U die einte hei Chüe u die angere Flöh
U die einte blybe hie u die angere, die gö
U sie gö wyt über ds Meer u ds Härz tuet ne weh
We sie der Niese, der Niese, der Niese, der Niese z'letschte Mol gseh
U längschte verteilt isch d'Allmänd, alls privat
U mänge bitz Land chouft e Herr us der Stadt
U mängisch am Wuchenänd, da schlaft er ou hie
I sym Chalet, gnau dert, wo ne Schüür mal isch gsy
U d Lüt vo der Stadt gö uf ds Land, trybe Sport
U ds Dorf isch jetz e Frömdekurort
U der Zins uf der Bank u der Skilift louft
U bim Niese, bim Niese, wird glachet u ds Loch wird verchouft
U d Ching foode Popcorn u d Outo gä Gas
U stinke am See na im Stou uf der Strass
U d Lüt lose Radio u sie näme es Bad
U mänge Buur fingt e Büez i der Stadt
U me mäjt mit em Mäjer u me schuflet pär Trax
U me redt mitenang pär PC u Fax
U me läbt vorem Bildschirm, me isch total im Bild
Im Bild vore Wält, wo der Niese, der Niese fasch gar nüt meh gilt
U d Mönsche verschwinde, so wie sie sy cho
U der Wald nimmt sech zrügg, was ihm d Mönsche hei gno
U d Bäre u d Hirsche, die chöme ufzmal
Über d Sichle gäg ds Grön, gö dür ds Justistal
U d Wölf hüle wieder ir Gunteschlucht
U d Wildsöi, die grunze bi Vollmond ir Bucht
U s het Vögel am Himel u Fische im See
U d Tier wüsse viel u der Niese, der Niese weiss meh
Credits
Writer(s): Reyn Ouwehand, Martin Tinu Heiniger
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