Wüste

Das siebte Lied an dem ich hier grad schreib
Ich bin durstig, mache Wüstensand zu Wein
Sandkörner in der Sonne, funkeln wie Gold
Ich bin reich und geb ein aus, nehmt euch was ihr wollt

Wasser in der Ferne, ständig Unerreichbar
Ich laufe los und falle hin - eine Wolke zieht vorbei grad
Verwandelt sich zum Hasen, hoppelt wieder weiter
Schöne bräune wie im Urlaub - Gold am rücken, es wird heißer

Schweißgebadet - auf, auf und frisch ans Werk
Die Nase weint das Salz, was ist daran denn verkehrt
Schwanke umher fühle mich wie nach 'ner Party
Die Kleidung dreckig, steh eh nicht so auf Arzi-Farzi

Der Tag neigt sich dem Ende, der Himmel ist verkohlt
Das Meer aus Sand, schimmert wie gewohnt
Der Text das Segel, der Beat der ist mein Boot
Schließe meine Augen, sehe Lichter wie vom Mond

Und ich blicke hinauf, zu dem riesen Mond
Eine leuchtende Sichel die über allem thront
Gestrandet auf 'ner Düne, wo mich Tautropfen berühren
Die Tiefen meines Geistes aus meinem Kopf rausführen

Und ich finde mich im Dschungel einer grauen Fassade
Wo Geisterwesen wandeln durch den Lauf einer Parade
Bleib stehen guck mich um und blicke auf diese Scharade
Das Schauspiel ist hypnotisch, nein sie brauchen nichts zu sagen

Ich wandel weiter auf den Spuren
Rudere auf meinem Floß durch die zerlaufnen Uhren
Wohlwissend, dass ich selbst auch nur ein Auswuchs der Natur bin
Lab' ich mich an ihrem Busen und empfange ihre Kuren

Ich nasche von den Kräutern des vergessenen Gartens
Raum und Zeit verschwimmen, ich hetze um zu warten
Ich sterbe um zu leben, bin Sternenstaub gewesen
Im Herzensrausch vom Herrn gebaut, in die Ferne raus zu gehen



Credits
Writer(s): Konda Graue
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