Käfer
Die schwere Verwundung Gregors, an der er über einen Monat litt --
der Apfel blieb, da ihn niemand zu entfernen wagte,
als sichtbares Andenken im Fleische sitzen --,
schien selbst den Vater daran erinnert zu haben,
dass Gregor trotz seiner gegenwärtigen traurigen
und ekelhaften Gestalt ein Familienglied war,
das man nicht wie einen Feind behandeln durfte,
sondern dem gegenüber es das Gebot der Familienpflicht war,
den Widerwillen hinunterzuschlucken und zu dulden,
nichts als dulden.
Das Auge zuckt, der Kiefer ächzt, Blut im Mund,
mir geht's so schlecht.
Ich kann nicht sprechen, ich find das ätzend,
ich bin so hässlich und so zerbrechlich.
Ich wache auf, ich bin ein Käfer.
Schwester komm und bitte hilf mir,
ich warte schon die ganze Zeit,
vergrab mich tief in meiner Einsamkeit.
Ich lieg im Bett, kein Augenlicht, mir geht's so schlecht,
sie hassen mich.
Ich kann nicht sprechen, die Beine brechen,
ich find das ätzend, ich bin so hässlich.
Ich wache auf, ich bin ein Käfer.
Schwester komm und bitte hilf mir,
ich warte schon die ganze Zeit,
vergrab mich tief in meiner Einsamkeit.
Bruder lass es sein, ab jetzt bis du allein. Bruder lass es sein,
ab jetzt bis du allein. Bruder lass es sein, ab jetzt bis du allein.
Bruder lass es sein, ab jetzt bis du allein.
Ich wache auf, ich bin ein Käfer. Schwester komm und bitte hilf mir,
ich warte schon die ganze Zeit,
vergrab mich tief in meiner Einsamkeit.
der Apfel blieb, da ihn niemand zu entfernen wagte,
als sichtbares Andenken im Fleische sitzen --,
schien selbst den Vater daran erinnert zu haben,
dass Gregor trotz seiner gegenwärtigen traurigen
und ekelhaften Gestalt ein Familienglied war,
das man nicht wie einen Feind behandeln durfte,
sondern dem gegenüber es das Gebot der Familienpflicht war,
den Widerwillen hinunterzuschlucken und zu dulden,
nichts als dulden.
Das Auge zuckt, der Kiefer ächzt, Blut im Mund,
mir geht's so schlecht.
Ich kann nicht sprechen, ich find das ätzend,
ich bin so hässlich und so zerbrechlich.
Ich wache auf, ich bin ein Käfer.
Schwester komm und bitte hilf mir,
ich warte schon die ganze Zeit,
vergrab mich tief in meiner Einsamkeit.
Ich lieg im Bett, kein Augenlicht, mir geht's so schlecht,
sie hassen mich.
Ich kann nicht sprechen, die Beine brechen,
ich find das ätzend, ich bin so hässlich.
Ich wache auf, ich bin ein Käfer.
Schwester komm und bitte hilf mir,
ich warte schon die ganze Zeit,
vergrab mich tief in meiner Einsamkeit.
Bruder lass es sein, ab jetzt bis du allein. Bruder lass es sein,
ab jetzt bis du allein. Bruder lass es sein, ab jetzt bis du allein.
Bruder lass es sein, ab jetzt bis du allein.
Ich wache auf, ich bin ein Käfer. Schwester komm und bitte hilf mir,
ich warte schon die ganze Zeit,
vergrab mich tief in meiner Einsamkeit.
Credits
Writer(s): Alexander Josef Waismayer, Anna-maria Grobauer, Leonard Vincent Eder, Leonid Sushon
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