Fußspuren

Verschwindende Fußspuren im Gras
Verwaschene Zeichen im Sand
Gedanken sind splitterndes Glas
Zerstreut auf gerodetem Land
Die Synapsen sind schmerzhaft verkeilt
Schräger Ton Symphonie übernommen
Das Gefühl den Verstand übereilt
Die Verwesung der Seele begonnen

Ich sehe die Welt durch ein Prisma
Nicht existierender Farben
Auf meiner Haut entstehen Bilder
Aus vergangenen Tagen
Ich trage ein hölzernes Kreuz
Und habe Schlangen im Magen
Versuch vergeblich die Gefühle
Nicht nach außen zu tragen

In meinem Kopf ziehen Vögel
Gen Norden und nicht nach Süden
Schwimm im glasklaren Wasser
Und doch fisch ich im Trüben
Unsere Leben sind nicht anderes
Als welkende Blüten
Ich handele heteronom
Und denk in Stereotypen

Verlassene Inseln im Meer
Versunkene Wracks auf dem Grund
Die Höhlen der Augen sind leer
Will sprechen doch hab keinen Mund
Geschlagene Nägel in Händen
Durch Gnade in Rippen der Speer
Ein Tuch über Schulter und Lenden
Der Kosmos die Seele verzehrt

Ich spüre Regen aus Tränen
Und sehe Berge aus Leid
Ich riech die Dummheit der Menschen
Versteckt in Wäldern der Zeit
Der Schoß von Mutter Natur
Durch uns gewaltsam entweiht
Gottes Werk ist entwürdigt
Durch menschliche Eitelkeit

Der Ursprung des Wahnsinns liegt in der Population
Meine Verachtung zu Rednern zwingt mich zur Isolation
Demokratie und Selbstbestimmung sind nur Dekoration
Ihr seid die wandelnde Scheiße und hofft auf Absolution

Wir sind verrückt
Total verrückt
Wir sind verrückt
Total
Total verrückt
Wir sind verrückt
Total verrückt
Wir sind verrückt
Total
Total verrückt



Credits
Writer(s): Norman Schmidt
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